Es ist nun wieder einige Zeit vergangen, dass hier über den asiatischen Internetrießen Alibaba berichtet wurde. Jetzt mit offizieller Eröffnung des ersten europäischen, stationären Einkaufsladens, kommt der Name des Unternehmens wieder hoch. In Madrid wurde am Samstagabend die Premiere mit hunderten Kunden groß gefeiert.
Der chinesische Online-Gigant Alibaba dringt immer zunehmender in den europäischen Markt ein. Egal ob man mit dem hauseigenen Zahlungsdienst um Marktanteile ringt oder sich mit Verkaufslösungen am POS von der Konkurrenz abhebt, Alibaba verfolgt Pläne und die Strategie geht immer mehr auf. So soll die Alibaba-Tochter AliExpress den ersten 500 Kunden, welche zum Start vor den Türen des Geschäfts gecampt haben, vor Ort teure Geschenke gemacht haben: darunter etwa Smartphones, Drohnen oder sogar E-Scooter.
Warum gerade Spanien als Standort für das Pilotprojekt dient, erklärt sich laut Handelsblatt damit, dass das Mittelmeerland der drittgrößte Auslandsmarkt des Unternehmens sein – gleich nach den USA sowie Russland.
„In vier Märkten – Spanien, Russland, Türkei und Italien – öffnen die Chinesen sich für lokale Hersteller und bieten ihnen die Möglichkeit, ihre Produkte über AliExpress auch in den Auslandsmärkten des Konzerns zu verkaufen. Spanien ist für Alibaba das Tor zum europäischen Markt“, schreibt das Handelsblatt weiter.
Bis zuletzt waren auf der Plattform nur Artikel von chinesischen Herstellern getraded worden, dies soll sich nun ändern. In Spanien soll es mittlerweile 3.000 spanische Hersteller geben, die ihre Produkte über die Online-Marktplatz anbieten oder dies tun wollen.
Mehr dazu unter folgendem Link: https://t3n.de/news/aliexpress-eroeffnet-shop-madrid-1191532/
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