Die Hauptbeschäftigung der Deutschen Bahn AG sollte eigentlich im Transport von Personen und Gütern auf der Schiene liegen. In den letzten Jahren wurde das Augenmerk jedoch durchaus auch auf andere Bereiche gelegt und so kommt es nun zu gemeinsamen Tests mit dem britischen Unternehmen Skyports, welche untersuchen, wie Drohnen in logistische Lieferketten eingebunden werden können.
tricoma Aktuell13.12.2019
Simon Socha
Mit der Investition der DB Digital Ventures in Skyports, möchte die Deutsche Bahn "neue digitale Geschäftsmodelle förden" - so schreibt es die Bahn in einer Pressemitteilung zum Thema.
DB-Vorstand Digitalisierung und Technik, Sabina Jeschke, sieht dies als Chance in der sich immer schneller entwickelnden Drohnenbranche und erläutert, dass „die Bahn davon profitieren kann und muss“. Zusammen mit dem neuen Partner Skyports wolle man deshalb untersuchen, wie sich die Deutsche Bahn an dieser Entwicklung für den Personen- und Warenverkehr der Zukunft beteiligen könne.
Gemeinsam mit der 2017 gegründeten Firma Skyports, die unter anderem Landeplätze für Fluggeräte entwickelt und betreibt, soll im Rahmen eines Pilotprojekts herausgefunden werden, wie sich Drohnen in Logistiklieferketten einbinden lassen. Ziel dieses Projektes sei auf lange Sicht, „Warentransporte dadurch schneller, flexibler und effizienter“ zu machen.
Für die Deutsche Bahn ist die Drohnentechnologie übrigens kein unbeschriebenes Blatt: Bereits seit 2015 untersucht der Konzern im Zuge der Weiterentwicklung und unter Einsatz von Multicoptern, auf einem Testgelände in Ingolstadt Vegetationskontrollen und verschiedene Inspektionen.