Immer mehr Onlineshops werden Opfer von Betrug. Dabei ist es meist die Identität, die hier zu einem potentiellen Problem werden kann.
Im Zusammenhang mit einer Studie der CRIF, einem bekannten Anbieter für Technologien im Onlineversandhandel, wurden viele Onlinehändler befragt, ob sie schon einmal Opfer von Betrug geworden sind. Dabei sind erschreckende Ergebnisse aufgedeckt wurden. Mehr als 90% aller Onlineshops sind schon einmal von Betrug betroffen gewesen. Und hier handelt es sich nur um die Ergebnisse im deutschen Raum.
Während in Österreich noch mehr als 10% keinen Kontakt mit Betrug hatten, sind es in Deutschland lediglich 3%, die noch nicht betrogen wurden. Dabei steht nicht nur der Betrug im Raum und der Verlust des Umsatzes, sondern auch die rechtlichen Schritte, die weitere Kosten verursachen. Je kleiner dabei ein Unternehmen ist, umso schwieriger wird es für diese, die Ausfälle einzutreiben.
Betrüger sind nur in den wenigsten Fällen aus der Not heraus geboren. Sie haben in den meisten Fällen mit organisierten Banden zu tun, die sich aufgrund gestohlener Identitäten bereichern wollen. Die falsche Identität ist eine der häufigsten Betrugsformen, die bekannt sind. Dabei ist kaum eine Grenze zu ziehen zwischen dem Diebstahl der Identitäten und dem Erstellen von falschen Personen, die nie existiert haben.
Weiterhin ist auch das Bestellen auf Rechnung ein beliebter Betrugsversuch. Diese wird nach der Lieferung nie beglichen. Im Schnitt entsteht ein Schaden von etwa 30.000 pro Händler jährlich durch diese Gebaren.
Dennoch zeigen die Händler sich positiv, denn die Anzahl der Betrugsversuche haben stark abgenommen, nicht zuletzt deshalb, weil Händler sich häufig dafür entscheiden, dass alle Bestellung zuvor überprüft werden. Auch wenn der Arbeitsaufwand hierbei größer ist, bedeutet das aber auch weniger Verluste für die Unternehmen, die sich bezahlt machen.
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