Fernost hält auch Einzug in den deutschen E-Commerce und macht es so den Händlern schwerer ihre Produkte an den Markt zu bringen und ausreichend Umsatz zu generieren.
Auch wenn die Shops immer mehr aus dem Ausland stammen, so sieht es aktuell in Deutschland noch so aus, dass mit der Ausnahme von amazon und einem britischen Modeanbieter alle Commerces noch aus Deutschland stammen. Aber auch ein neuer Stern aus China steigt immer weiter auf. Shein gewinnt täglich neue Kunden auf deutschem Gebiet. Bedeutet das, dass der E-Commerce zunehmend international wird?
Asos ist hier als britische Alternative ein Vorbild. Denn trotz des Angebotes, dass aus England bereitgestellt wird, verfügen sie in Deutschland bereits über ein zentrales Lager und vor allem die Vorzüge, die sich die Kunden von einem Händler wünschen.
Die App, wie auch die Webseite, werden auf die lokalen Ansprüche der Nutzer angepasst und besondere Versandoptionen, wie Click und Collect werden angeboten.
In Zukunft werden besonders asiatische Anbieter mehr auf den Markt drängen. Sie zeigen, dass auch Waren ohne Marke mit besonderen Funktionen leicht an den Kunden gegeben werden können und den Originalwaren in nichts nachstehen.
Auch wenn sich viele Anbieter zunächst auf dem Markt einfinden, ist aber auch auffällig, dass viele ebenso schnell wieder verschwinden. Wenn sie sich nicht entsprechend auf die Bedürfnisse der deutschen Kunden reagieren, dann zeigt sich, dass diese Unternehmen nicht sehr lang Gewinne in Deutschland erzielen.
Bei vielen hat sich gezeigt, dass besonders zu Beginn die Umsätze rasant in die Höhe gestiegen sind, aber in den kommenden Jahren die Kundschaft nicht mehr überzeugt war und somit auch das Vertrauen in das Unternehmen verloren hat.
Dennoch sollte die Internationalisierung des E-Commerce auch in Deutschland und den Händlern unterschätzt werden, denn auch diese Unternehmen sind fähig sich stark an den Markt anzupassen.
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