Die kommenden Diesel-Fahrverbote bereiten nicht nur deutschen Privathaushalten Kopfzerbrechen, sondern auch Unternehmen die ihren Umsatz im Zustellungssektor erwirtschaften müssen sich Gedanken über die Zukunft machen. Demnach hat auch die Deutsche Post damit zu kämpfen und sucht nach geeigneten Alternativen.
Seit 2014 besitzt der Versanddienstleister aus Deutschland ein eigenes E-Mobilitäts-StartUp namens StreetScooter. Gemeinsam mit Ford baut das Unternehmen seinen bisher größten Transporter - den Work XL - welcher zunächst auf die Straßen in Essen geschickt wird. Eingesetzt wird der batteriebetriebene Lieferwagen vom Tochterunternehmen DHL und soll mit einer Flotte aus 20 Fahrzeugen Schwung in den Weihnachtsstress des Paketdienstes bringen.
Bereits jetzt befinden sich schon 13 der auf dem Ford Transit basierenden Elektro-Transporter, an der Zustellbasis im Stadtteil Stoppenberg, im alltäglichen Einsatz. Essen ist somit eine der ersten deutschen Städte, auf dessen Straßen der gelbe Stromer rollt.
Doch der neue Work XL muss sich nicht alleine durch den essener Straßenverkehr schlagen, sondern bekommt Unterstützung von 42 zusätzlichen, kleineren StreetScootern vom Typ Work L. Ziel sei es natürlich, dass bis 2025 rund 70% aller bundesweit eingesetzten Fahrzeuge elektrisch betrieben werden. In Summe fahren dann nach abgeschlossener Umrüstung, nurnoch 20 von 220 DHL-Transportern in Essen mit Dieselmotoren.
Der Logistikkonzern möchte seinen Fuhrpark mit knapp 30.000 Fahrzeugen außerdem unabhängig von Verboten und Gesetzen zunehmend auf Elektromobilität umstellen.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie unter folgendem Link: https://ecomento.de/2018/11/27/dhl-essen-20-elektro-transporter-streetscooter-work-xl/
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