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Wie wird sich der E-Commerce nach dem Brexit verändern

Wie wird sich der E-Commerce nach dem Brexit verändern

Die aktuelle politische Lage rund um den Brexit schürt nicht nur die Verunsicherung in Großbritannien und bei den Bürgern, sondern auch außerhalb der Landesgrenzen haben besonders die E-Commerce-Händler Bedenken, wie sich die erfolgreiche Zusammenarbeit in Zukunft gestalten soll.

tricoma Aktuell 07.02.2019
Jonas Henfling

Der Händlerbund klärt auf

2008 gründete sich in Leipzig ein eigenständiger Händlerbund, der sich als Netzwerk für alle Betroffenen im E-Commerce verstehen und sie in allen Belangen innerhalb Europas unterstützen möchte. Nun ist dem Händlerbund in Anbetracht der tatsächlichen Entwicklungen im Brexit eine Prognose gelungen, was die Händler in Großbritannien erwarten wird, wie sich der E-Commerce, aber auch in Zukunft in Europa dadurch verändern wird.

Zunächst ist zu erwarten, dass die meisten Kunden sich nicht mehr für Waren von der Insel entscheiden. Denn auch wenn sie noch so nah liegen, muss die neue Zollstrategie umgesetzt werden. Das bedeutet auch, dass alle Waren, die ins Ausland versandt werden, nun dem Zoll unterliegen und damit die Kosten in der Anschaffung steigen. Folglich werden sich viele Kunden nach Alternativen umsehen.

Hierdurch kann es nicht nur zu Zollgebühren kommen, die durch den Empfänger getragen werden müssen, sondern auch zu längeren Lieferzeiten. Diese erklären sich durch die umständliche Verzollung der Produkte.

Geoblocking kann zum Problem werden

Da die Geoblockingverordnung sicherstellen sollte, dass alle Mitglieder der EU auch in den beteiligten Ländern auf die Shops zugreifen können, steht nun ein weiteres Problem für Händler und Kunden an. Rein rechtlich sind die Händler befugt, die Nutzer von der Insel auszusperren, was sich aber besonders bei einem festen Kundenstamm als schwierig gestalten lässt.

Daher sollten Händler bereits jetzt die entsprechenden Vorkehrungen treffen und mit den Kunden eine Lösung finden, die für bei de verträglich sein wird.

Auch deutsche Händler haben einen Schaden zu erwarten

Auch wenn sie sich als Verkäufer auf das geltende deutsche Recht berufen können, so unterliegen sie beim Versand nach Großbritannien auch den geltenden Zollbestimmungen und müssen die entsprechenden Abgaben leisten. Auch wenn es sich um Retouren handelt, sind die nationalen Vorschriften anzuwenden und bedeuten mitunter erhöhte Kosten.

Auch Neueinsteiger im E-Commerce müssen sich auf Veränderungen einstellen. Wenn sie aktuell noch eine Limited besitzen, dann muss diese nach dem harten Brexit schnellstmöglich in eine UG oder GmbH in Deutschland umgewandelt werden, um den die Haupttätigkeit in Deutschland fortführen zu können.

Aktuell sind die Vereinbarungen zwischen der EU und Großbritannien für die Zeit nach dem Brexit noch nicht beschlossen und der tatsächliche Ausgang in den kommenden Wochen noch offen. Aber der Händlerbund mahnt alle Gewerbetreibenden zur Vorsicht und rät zu einer guten Vorbereitung für den Fall des harten Brexits, der die Situation von einem Tag auf den anderen erheblich verändern wird.

{__SPRACHE|nachrichtenquelletext:||:Quelle}: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/e-commerce-nach-dem-brexit-haendler-duerfen-britische-kunden-aussperren/23938632.html?ticket=ST-974766-AULBoe1WRiVKvUhhs7l3-ap5

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